Steckdosen im Raum-Zeit-Kontinuum
21.11 2007 14:48
Eine Geschichte über die Suche nach Antworten und Strom. Ein Fortsetzungsroman aus den heiligen betonierten Hallen der FH Augsburg mit einer Prise Science-Fiction und etwas mehr Chaos.
Gestern Abend stand, und das verdanke ich dem Einsatz eines pünktlichen UPS-Mitarbeiters, nach kurzem Auspacken, einrichten und anschließen ein neues Spielzeug auf meinem Schreibtisch. So ein Laptop ist echt was feines, vor allem für die FH, und dafür hab ich das gute Ding schließlich gekauft. Zumindest versuche ich immer noch, das meinem nagendem Gewissen einzureden.
Nach einer etwas unruhigen Nacht (Was wohl die anderen sagen? Und wieso hat meine Freundin so eifersüchtig auf das MacBook gelinst?) hab ich die Kiste dann vorsichtig in meine Tasche gepackt und mich – weder wach noch wirklich ansprechbar – auf den Weg zur FH gemacht. Nach etwas Verwirrung bei der Einrichtung hat der Zugang zum FH-Rechenzentrum dann doch geklappt und ich konnte erstmal fehlende Aktualisierungen installieren, worauf mich eine freundliche und zuvorkommende Meldung darauf hinwies, ich möge doch eine Steckdose aufsuchen um die Installation stromressourcen-technisch zu unterstützen. Hilfesuchend und bereits leicht panisch stellte ich fest, dass die Menge an Steckdosen in der Mensa weniger als begrenzt denn als quasi nicht vorhanden bezeichnet werden darf. Also Klappe zu, Mantel, Schal und Tasche packen, Laptop unter den Arm klemmen und ja – Wo hin?
Große Rettung dank FH-Card: Der Computer-Pool wo wir auch unser Praktikum haben. war glücklicherweise sogar im selben Flügel. Dank Aufzug und RFID-Türöffner kein Problem. Wo Rechner sind, ist auch Strom, gute Wahl, zumindest solange bis mir mein Stundenplan wieder in den Kopf kam. Nächster Halt: Informatik-Gebäude. Wahr klar. Auf dem Weg dorthin kommen mir schon die ersten Kommilitonen entgegen (und dabei war ich extra früh in die FH gekrochen) und ich muss mit erschrecken erfahren, dass die meisten sich längst einen Platz reserviert haben. Mein Schatz (™, LotR, New Line Cinema) verlangt nach Saft.
Möge der Saft mit mir sein, und mir den beschwerlichen Weg zur rettenden Steckdose weisen. Von wegen: Gebt mir Phaser oder Laserschwert und eine Chance um mir den Weg zur Stromquelle durch den Pulk meiner Kollegen, die dem selben Ziel entgegen eilen, zu erkämpfen. Meine Bitte um Gnade wurde erhört. Danke Flo (der andere Flo) für den freien Platz (und Danke an verehrungswürdige Kommilitonin, deren Mehrfachsteckdose unsere Spielzeuge mit Nahrung versorgte). doch kaum häuslich eingerichtet…
Fortsetzung folgt.
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